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Geschrieben von: ZicheFan
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Sonntag, 10. Juli 2011 um 12:57 Uhr |
Cover / Erster Eindruck Auf diesem LTB lasten hohe Erwartungen, schließlich stieg die Qualität von Band 363 bis Band 365 kontinuierlich. Bleibt eben nur zu hoffen, dass kein Absturz folgt. Durchschnittlich sind die einzelnen Geschichten 25 Seiten lang, das ist nicht mehr als Mittelmaß. Mal schauen, ob und wenn ja wie sich das auf die Qualität der Storys auswirkt. Als Extra gibt es diesmal 10 Feriensticker. Na ja, wer’s braucht... Neffen in Gefahr - 40 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Per Hedman
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
Seien wir froh, dass Massimo Fecchi (letzter Auftritt: LTB 367) auch noch im Alter von über 60 Jahren so aktiv ist. Ohne ihn wären viele Geschichten nämlich nicht das, was sie sind. So auch hier. Der Story an sich hat keinen allzu komplizierten Aufbau: Tick, Trick und Track arbeiten in den Ferien für ein Antiquariat. Nach Abholung einiger Schmöker bei einem Privathaushalt treffen sie auf Benno und Betty, zwei Rabauken aus der Schule, von denen sie zumeist nur Mobbing erwarten können. Auch diesmal werden die drei Großneffen des reichsten Mannes der Welt ordentlich von den Fieslingen geärgert. Das schreit nach Rache, und bald stoßen die Drillinge auf ein Bild, das angeblich eine Schatzkarte darstellen soll. Der Plan: Benno und Betty sollen sich auf den beschwerlichen Weg machen, den Schatz zu finden und dann von ihren Klassenkameraden aufgeklärt werden, dass die Schatzkarte nicht echt ist. Anfangs klappt auch alles, nur dann stellen Tick, Trick und Track fest, dass es den bereits erwähnten Schatz wirklich gibt. Die Jagd nach dem Schatz beginnt… Etwas konstruiert ist die Story schon, das wird von einem der Drillinge auch festgestellt: „Diese Geschichte besteht nur aus Zufällen!“ (s. S. 40). So viel Selbstironie ist schön, doch das ändert nichts daran, dass beispielsweise die Vereinigungsszene auf Seite 38 in diesem Tempo schlichtweg unglaubwürdig ist. Nehmen wir nun aber Fecchis Zeichnungen dazu, so kann die Geschichte nicht negativ beurteilt werden, sind sie doch auf ganzer Linie schön anzusehen. Und zum Plot noch eines: Dass Hedman sich hier mit 40 Seiten Zeit gelassen hat, merkt man deutlich am Erzähltempo. Und das ist hier wirklich nahezu perfekt! Einen leichten Abzug gibt’s zum Schluss noch, weil die Story zwar ganz gut, aber als Geburtstagsgeschichte ziemlich unpassend ist. Note: 2-
Das Ass im Ärmel - 35 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Carol McGreal & Pat McGreal
- Zeichnungen: Joaquín Cañizares Sanchez
Die Altlasten des Kaschperle sind noch lange nicht abgebaut, so hat man das Gefühl. Immerhin ist diese Geschichte besser geworden als die in LTB 366, bei der Joaquin seinen letzten Auftritt hatte. Hier nun bewundert Micky im Wilden Westen einen schießenden Affen im Zirkus und wird daraufhin gleich als Partner des Affen eingestellt, weil unser kurzhosiger Detektivverschnitt einen Kartentrick beherrscht, der sich gut mit den Tricks des Affen verbinden lässt. Doch da kommen zwei Gauner, die behaupten, ihnen sei der Affe anno dunnemals fortgelaufen. Als Beweis zeigen sie eine gefälschte Quittung vom Kauf eines Affen. Schweren Herzens lässt der Zirkusdirektor den Affen ziehen. Doch natürlich kommt Micky den Ganoven auf die Schliche… Doch ganz gelungene Story, zwar mit ein paar logischen Ungereimtheiten, doch mit wenig Gekaschperl und einem gut aufgelegten Affen, der die Herzen der Leser durchaus erwärmen kann, ist er doch von Joaquin gut (!) umgesetzt worden. Der Rest der Zeichnungen ist immerhin Mittelmaß. Note: 3 Auf Trab gebracht - 21 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Fausto Vitaliano
- Zeichnungen: Federico Mancuso
Federico Mancuso ist einer der Zeichner, die im Allgemeinen nicht allzu häufig im LTB auftauchen. Seinen letzten Auftritt hatte er im LTB 359. Schaut man sich seine Werkstatistik an, fällt auf, dass er selten mit ein und demselben Autoren zusammenarbeitet, seinen Geschichten kann man also eine gewisse Autorenvielfalt zuschreiben. Diesmal zeichnet sich Fausto Vitaliano für die Story verantwortlich: Donald ist durch Fernsehgucken und viele viele Süßigkeiten ganz schön dick geworden. Oder wie es Daisy nett ausdrückt: „Die reinste Mastgans!“ Folglich zwingt sie ihn dazu, abzunehmen. Wie passend, dass Donald beim Teleshopping den „Mucki Sepp“, eine moderne Fitnessmaschine, ersteht. Im Mittelalter hätte dieses Monsterteil wohl eher Streckbank geheißen. Jedenfalls wird Donni von der Apparatur ordentlich durchgeknetet, was dazu führt, dass er sie bei „PY TV“ reklamieren will. Das wird ihm nicht gestattet. Da er dann ein wenig ziellos im TV-Studio rumläuft, wird er zum Opfer der Regie. Gerade ist ein Moderator wegen Betrugs verhaftet worden (unlogisch, warum nicht der Senderchef?), und Donald wird gezwungen, für ihn einzuspringen. Klingt nicht nach viel Bewegung, aber der Job sorgt am Ende wirklich dafür, dass Donald seinen Speck abtrainieren kann. Wie, das sei hier noch nicht verraten. Storytechnisch ist das ganze nicht mehr als okay, der Logikfehler (s.o.) vermiest da einiges. Zeichnerisch ist nur Daisy (bzw. ihre Augen) wenig gelungen, ansonsten sind die Illustrationen Mancusos durchweg gut. Besonders Donalds Aktivitäten mit dem „Mucki-Sepp“ sind wunderbar komisch geworden! Note: 2- Alles nur ein Scherz - 30 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Maria Muzzolini
- Zeichnungen: Silvio Camboni
Als nächstes kommt eine neue Folge der „Gitta-und-Kuno-Geschäftsidee-Geschichten“ (letzte Folge in Deutschland: LTB 345). Für Silvio Camboni (letzter Auftritt: LTB 364) war es 2006 das erste Mal, dass er mit Maria Muzzolini zusammen eine Geschichte erarbeitete. Zudem war es sein Gitta-und-Kuno-Comeback, hatte er doch seit 2003 nichts mehr mit diesen Figuren zu tun gehabt. Das jedenfalls merkt man seinen Zeichnungen nicht an, geradezu perfekt setzt er diese Story um. Leider ist aus der Geschichte nicht allzu viel mehr herauszuholen: Gitta und Kuno wollen Dagobert mit einer Comedyshow sein Fernsehgeschäft vermiesen und casten dafür einige Comedians. Leider sind diese allesamt nicht lustig! Doch die beiden Unternehmer wissen schon bald, was sie machen: Die normalen Leute von der Straße müssen herhalten. „Normale Leute“ bedeutet in diesem Falle: Der Duck-Clan! Und so sollen in der Show nicht nur Donald und Daisy, sondern auch Dussel, Gustav und Franz auftreten. Sogar Hubert Bogart ist mit von der Partie (schön, den mal wieder zu sehen). Leider übertreibt es Gitta mit ihrem Arbeitseifer: Ein heimlich von Dagobert gemachter Film sorgt für Unmut… Eigentlich ist alles ganz nett, nur zerstört das platte Ende sämtliche zuvor gewonnenen positiven Eindrücke. Schade! Die Gags und Witze, die die Geschichte ausmachen, kommen zum großen Teil auch nicht sehr lustig rüber, allerdings muss ich da die Übersetzer einmal etwas in Schutz nehmen: Gerade Witze dürften eine echte Herausforderung für eine Übersetzung darstellen. Note: 3+ Ein dicker Hund
- 35 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Sergio Tulipano
- Zeichnungen: Lucio Leoni & Emanuela Negrin
Lucio Leoni produzierte in den Jahren 1997-2000 insgesamt dreizehn längere Phantomias-Geschichten, die momentan nach und nach auch in Deutschland veröffentlicht werden. Die bisher im LTB veröffentlichten Storys zeichneten sich allesamt durch ihre hohe Qualität aus. Diese hier ist immerhin neun Jahre alt und hat 35 Seiten. Sie kann zwar nicht ganz mit ihren Vorgängern mithalten, das heißt aber noch lange nicht, dass sie schlecht ist! Donald besucht seinen alten Klassenkameraden Willi Wolkentanz, einen genialen Biologen und Chemiker, der dabei ist, einen Ultradünger zu entwickeln, mit dessen Hilfe man Pflanzen buchstäblich beim Wachsen zusehen kann. Leider wirkt der Dünger auch bei Hunden. Das muss Donald feststellen, als Willis Hund Waldi eine der Düngerpillen frisst. Ein Fall für Phantomias… Eine ziemlich brave und relativ actionarme Phantomias-Geschichte. Trotzdem ist sie von vorne bis hinten aufgrund der netten Zeichnungen, witzigen Übersetzungen und einem angenehmen Erzähltempo gut zu lesen. Zudem wird das ganze Geschehen noch zu einem gelungenen Abschluss geführt. Gerne mehr von diesen alten, längeren Phantomias-Geschichten! Note: 2 Planet des ewigen Winters
- 24 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Augusto Macchetto
- Zeichnungen: Danilo Barozzi
Die bisher einzige Zusammenarbeit von Augusto Macchetto und Danilo Barozzi ist eine Düsentrieb-Geschichte. Das verwundert nicht weiter, zeichnete Barozzi doch zwischen 2004 und 2006 vermehrt Geschichten mit dem symphatischen Erfinder. In diesem Fall ist gerade Frühling, die laut Düsi beste Zeit für Erfindungen. Denn wie die Blumen so sprießen offenbar in dieser Zeit auch erfindungsreiche Ideen nur so hervor. Der neueste Geniestreich Düsentriebs jedenfalls ist ein Supermagnet. Den allerdings richtig einzustellen, fällt schwer, es sei denn, man hat kein Problem damit, auf der Suche nach Rubinen plötzlich im Schaufenster eines Juweliers zu sitzen und daraufhin den entstandenen Schaden zu bezahlen. Aber wer sucht schon nach so wertvollem Zeug? Wie? Dagobert? Ach, stimmt. Und da das wie gerade beschrieben auf der Erde nur eingeschränkt funktioniert, weicht man auf’s Weltall aus. Und tatsächlich fängt der Supermagnet einen riesigen Diamantasteroiden ein. Nur auf die Erde geht’s danach nicht mehr. Die Erdlinge stranden auf dem Planeten Winteria, auf dem immer ... na? ... richtig, Winter herrscht! Die Bewohner müssen sich schon sehr anstrengen, um sich warmzuhalten. Und zu allem Überfluss wird in naher Zukunft die letzte Wärmequelle der Winterianer versiegen. Finden die Ducks eine Lösung für die Existenzprobleme der Aliens? Auch in dieser Geschichte muss ich mal wieder mit dem Logikhammer kommen: Wenn man auf der Suche nach Juwelen im Juwelierfenster landet, warum landet man dann auf der Suche nach Pistazieneis nicht mitten in der Eisdiele, sondern passenderweise stets an der weniger schädlichen Querfassade? Seltsame Apparatur, dieser Supermagnet. Wenn man allerdings erstmal im Weltall ist, macht die Story nur noch Spaß, die Winterianer sind nett anzuschauen und pflegen interessante Verhaltensweisen und ganz allgemein konnte sich Danilo Barozzi bei der Gestaltung verschiedener Aliens wunderbar auslassen. Grafik hui, Logik pfui. Note: 3+ Einfach zu perfekt
- 33 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Michael Terry Gilbert
- Zeichnungen: Antoni Bancells Pujadas
Bancells (letzter Auftritt: LTB 364) hat dieses Mal nicht den letzten, sondern den vorletzten Platz im LTB und weiß ihn sogar durchaus zu nutzen. Aus heiterem Himmel taucht Donalds Vetter Ronald auf und nistet sich bei dem ewigen Pechvogel ein. Zunächst ist das Donald ganz recht, ist Ronald doch nicht nur ein leidenschaftlicher Operngänger, sondern auch ausgebildeter Pfadfinder und nimmt Donald ungeliebte Beschäftigungen mit Daisy und den Kindern ab. Nach und nach aber fängt Ronald an, Donald zu verdrängen, selbst in der Margarinefabrik gibt Donald neben seinem glücksüberhäuften Vetter ein schlechtes Bild ab. Donald versucht, sich noch eine Chance zu verschaffen: Doch als er Tick, Trick und Track beeindrucken will, bringt er sich und seine Familie in große Gefahr... Gezeigte Wutausbrüche finde ich in dieser Geschichte plausibel, zumal es Bancells immer mehr gelingt, seinen Zeichenstil „ins Reine“ zu bringen. Abzüge gibt’s für die wirklich nicht originelle Grundidee der Story. Insgesamt aber bleibt eine der gelungeneren Egmont-Produktionen. Note: 2- Kreative Klauattacken - 33 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
Der Trend geht offenbar dazu, ein Highlight statt die schlechteste Geschichte ans Ende eines LTB-Bandes zu stellen. Wie anders ist es zu erklären, dass bereits zum dritten Mal in Folge eine bisher unveröffentlichte Klassiker-Story am Schluss steht? Dieses Pezzin / Cavazzano-Werk ist mit seinen 31 Jahren nur ein Jahr jünger als die Geschichten der letzten beiden LTBs und weiß komplett zu überzeugen: Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Dagobert in seiner Angst um’s Vermögen und Opa Knack in seinem Verbrecherwahn verrückt werden. Vollkommen durchgedreht werden die beiden von ihren nächsten Angehörigen zum Psychologen geschleppt. Und der setzt eine Kur fest: Von nun an keine Elektronik mehr, weder zur Verteidigung, noch zum Überfallen. Zurück zu den Wurzeln also. Schaffen es der Knacki und der Superreiche, sich an diese Regeln zu halten oder verfallen sie schon bald wieder in ihren hochtechnisierten Kleinkrieg? Witzig, intelligent, wortgewandt. So präsentieren sich hier Story, Grafik und Übersetzung. Kein Kritikpunkt vorhanden. Super. Note: 1
Fazit
31 Seiten pro Story im Schnitt lassen häufig genug Raum für ein angenehmes Erzähltempo Klassiker-Highlight Geschichten insgesamt meist besseres Mittelmaß Potential der Micky-Figur mal wieder nicht ausgenutzt (KuHoMi) gleich mehrere Geschichten mit logischen Schwächen
Gesamtnote: 2- und somit das schlechteste LTB seit Nummer 363. Rezensent: Marcel Lorenz Eingestellt am: 10.07.2011 |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 10. Juli 2011 um 12:59 Uhr |
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Jetzt kommt das Premium-LTB |
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Geschrieben von: Kronf
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Dienstag, 25. Januar 2011 um 14:57 Uhr |
In letzter Zeit rüstet Egmont Ehapa in Sachen Publikationsreihen mächtig auf. Rezitieren wir doch noch mal sämtliche Nebenreihen des Lustigen Taschenbuches, die es bislang gibt:
> LTB Sonderband
> Weihnachtsgeschichten (seit 1994)
> Ostergeschichten (seit 2009)
> LTB Spezial (seit 1997)
> LTB Enten-Edition (seit 2000)
> LTB Mini Pocket (seit 2004)
> LTB Extra (seit 2006)
> LTB Exklusiv (seit 2007)
> LTB Jubiläums-/Sondereditionen (seit 2008)
> LTB English Edition (seit 2009)
> LTB Collection (seit 2009)
Doch das reicht offenbar nicht: Dieses Jahr startet das Lustige Taschenbuch Premium. Am 24. Februar wird die erste Ausgabe mit gut 370 Seiten erscheinen, etwas dicker als die Enten-Edition. Der Titel Ultrahelden verrät bereits, was Hauptinhalt des Bandes sein wird: Die italienische Superheldensaga, die im Original "Ultraheroes" heißt. Die beteiligten Künstler sind bisher keine großen Namen, unter anderem sind es Alessandro Ferrari, Antonello Dalena und Stefano Turconi.
Die Welt der Ultraheroes ist extrem technisiert, die beteiligten Helden und Schurken treten in den Splashpanels gerne als überdimensionierte Gestalten mit modernen Anzügen und diversen Superkräften auf. Anführer der Helden ist Gamma, mit ihm kämpfen z. B. Micky, Phantomias, Phantomime und Supergoof. Ihre Gegner sind u. a. Kater Karlo, Hugo Habicht, das Schwarze Phantom, Spectaculus und der Schmutzgeier.
Weitere Informationen und Weblinks gibt es im Duckipedia-Artikel zum LTB Premium 1. |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 25. Januar 2011 um 15:07 Uhr |
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Geschrieben von: Kronf
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Donnerstag, 10. Juni 2010 um 15:28 Uhr |
Nachdem mit den dicken Hardcover-Bänden der Reihe Barks Comics & Stories die Werke des Altmeisters neu und komplett auf deutsch herausgegeben worden sind und im DDSH die Aktion Barks-Neuübersetzung angelaufen ist, startet der Egmont Ehapa Verlag nun einen neuen Versuch, auch jüngeren Lesern den alten Carl zugänglich zu machen.
Die Reihe Entenhausen-Edition - Donald von Carl Barks ist ein Nachdruck der Barks Library. Die Softcover sind allerdings weniger widerstandsfähig als im Original. Am 16. April 2010 hat die Reihe mit der Neuauflage des Albums Barks Library - Comics von Carl Barks 1 begonnen. Die zweite Ausgabe ist für den 18. Juni angekündigt. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Juni 2010 um 17:15 Uhr |
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Rückkehr der Hundertseiter |
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Geschrieben von: Kronf
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Donnerstag, 10. Juni 2010 um 16:08 Uhr |
Am 16. Juni 2010 wird es soweit sein: Ehapa bringt wieder hundertseitige Taschenbücher auf den Markt. In den 80ern waren sie populär, Reihen wie Onkel Dagobert oder Panzerknacker & Co. Gegen Ende dieser Zeit wurde das Format leicht vergrößert, die Covergestaltung aufwendiger. 1998 war dann jedoch Schluss, auch Donald Duck wurde eingestellt. Danach versuchte man es mit den dickeren Donald Comics & Mehr, die ähnlich dem Micky Maus Magazin viel Zusatzmaterial enthielten. Auch sie brachten nicht den gewünschten Erfolg und liefen aus.
Im DDSH 276 überraschte der Verlag in der Antwort auf einen Leserbrief mit der Ankündigung eines neuen Versuches. Donald Duck & Co erinnert mit Absicht stark an seinen Urahnen. Es enthält Nachdrucke aus den alten Hundertseitern. Man darf gespannt sein. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 11. Juni 2010 um 10:00 Uhr |
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Geschrieben von: ZicheFan
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Sonntag, 13. Dezember 2009 um 19:08 Uhr |
Cover / Erster Eindruck War der klare Aufwärtstrend der LTBs 364-366 nur vorübergehend oder kann LTB 367 das Niveau tatsächlich halten? Sehr gespannt bin ich diesmal auf die Lektüre des Bandes, haben mir doch die vorherigen Ausgaben sehr viel Spaß gemacht! Leider kommt die durchschnittliche Seitenzahl pro Geschichte diesmal nicht über 23 Seiten hinaus, aber wie man an Band 366 gesehen hat, ist das kein absolutes Qualitätskriterium. Pluspunkte sammeln schon mal die beiden hübschen und praktischen Lesezeichen, die diese Ausgabe als Bonbon bereithält. Und das Cover kann sich auch durchaus sehen lassen: Donalds Gesicht ist zwar nicht allzu hübsch, doch die Dynamik seiner Position in Zusammenhang mit dem gelungenen Bildhintergrund ist durchaus ein Blickfang. Bombastisch gescheitert - 30 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Jens Hansegård
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
Zunächst werden wir Zeuge der allerersten Zusamenarbeit von Jens Hansegård und Massimo Fecchi. Letzterer konnte ja zuletzt in Band 365 überzeugen und liefert auch hier eine durchweg gelungene Arbeit ab. Zur Story: Dagobert hat vor kurzem sein ultrateures neues „Hotel Bombast“ in Entenhausen eröffnet. Zu dumm nur, dass keine Gäste kommen. Der Grund: Entenhausen ist einfach nicht interessant genug für Urlauber! Dagobert hat zunächst einen Einfall, der vielen LTB-Lesern nur allzu bekannt sein dürfte: Ausländische Sehenswürdigkeiten für Entenhausen einzukaufen. Damit scheitert er natürlich auf ganzer Linie. Doch es gibt ja immer noch Daniel Düsentrieb: Der hat einen Apparillo erfunden, mit dem man Menschen durch Raum schicken kann. Auf Deutsch: Man könnte direkt vom Hotel Bombast zu den Osterinseln oder nach Rom gelangen – und das in weniger als einer Minute! Dagobert geht sofort auf die Erfindung ein und startet eine riesige Kampagne. Aus Kostengründen nimmt der reichste Mann der Welt für den Betrieb des „Touriportators“ allerdings nicht die eigentlich nötigen lupenreinen Diamanten, sondern Quarz – zweiter Klasse, versteht sich. Alle Warnungen Düsentriebs, dass Quarz bei dieser Maschine sehr unzuverlässig arbeite, werden gekonnt ignoriert. Logisch, dass das gesamte Unternehmen auf Dauer nicht gut gehen kann. Zunächst irrt sich der Apparat im Ort (wer zum Südpol möchte, landet auf Hawaii), und dann auch noch in der Zeit. Und Steinzeitmenschen können ahnungslosen Vergnügungssuchenden durchaus unangenehm werden… Ziemlich vorhersehbar, aber gut geschrieben und mit einigen netten Gags unterfüttert ist diese Geschichte. Wie bereits erwähnt zeichnet Fecchi einmal mehr routiniert und so startet das neue LTB gelungen. Note: 2+
Der Reparierdoppler - 20 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Salvatore Deiana
Ab und zu blitzt in Donald doch mal ein Hauch Genie durch: Er hat mit Hilfe Daniel Düsentriebs ein Gerät erfunden, das wohl jeder Mensch besitzen möchte. Ein Nutzungsbeispiel: Hans M. aus B. fällt eine Glühbirne runter. Leider geht sie kaputt. Doch er hat den Reparierdoppler eines gewissen Donald D. aus E. zur Hand! Flugs den Doppler auf die kaputte Glühbirne gerichtet, und schon liegt daneben eine identische, nur funkelnagelneue und funktionstüchtige zweite Glühbirne! Praktisch, nicht wahr? Und deshalb will Donald mit seiner Erfindung auch den Amateurgenie-Wettbewerb in Gänsfurt gewinnen. Auf der Fahrt dorthin hilft er einigen Menschen mit seinem Doppler und fühlt sich gut dabei. Doch wer Donald kennt, weiß, dass irgendwann ein Missgeschick passieren muss. Und als unser geliebter Pechvogel die Bühne in Gänsfurt betritt, fällt der Reparierdoppler herunter und zerbricht… Ob und wenn ja wie Donald aus diesem Schlamassel wieder rauskommt, wird an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: Das Ende ist von der ganzen Geschichte am wenigsten gelungen, jedoch immer noch annehmbar. Allgemein ist der Plot an sich nicht allzu ausgefeilt, wird aber extrem aufgewertet durch die teils zum Schreien komischen Zeichnungen Deianas (letzter Auftritt: LTB 364) und die guten Übersetzungen. Insgesamt führt das zu einem sehr versönlichen Urteil meinerseits. Note: 2
Aktion dünnes Phantom
- 26 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Andrea Castellan
- Zeichnungen: Lorenzo Pastrovicchio
Nun wird uns Castys erste und bisher einzige Zusammenarbeit mit Lorenzo Pastrovicchio (letzter Auftritt: LTB 351) präsentiert. Und wie meistens liefert Casty eine hervorragende Story ab. Kurz gefasst geht es mal wieder um das Schwarze Phantom, das einen Weg gefunden hat, sich wortwörtlich platt zu machen wir eine Flunder und so unentdeckt Raubzüge vollführt. Die Jagd auf das Phantom führt nicht nur zu Schmerzen Goofys, sondern bringt auch Micky in Lebensgefahr… Ausgeschmückt mit vielen Details, hervorragenden Gags und atemloser Spannung finden wir hier ein echtes Micky-Highlight. Einmal mehr festigt Casty seinen Ruf als aktuell bester Autor von Micky-Geschichten. Die Zeichnungen Pastrovicchios aktivieren nicht zu Begeisterungsstürmen, sind aber durchweg sehr akzeptabel geworden. Mehr davon! Note: 1-
Die Insel der Ungeheuer
- 28 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story & Zeichnungen: Marco Gervasio
Hier liegt einmal eine Geschichte vor, die komplett aus der Feder von Marco Gervasio (letzter Auftritt als Zeichner in LTB 365) stammt. Donald spricht bei Onkel Dagobert vor. Wie, ihr fragt, warum? Na ja, warum wohl: Er braucht Geld, weil er Daisy zum Essen ausführen möchte. Und das kommt Dagobert ausnahmsweise mal sehr gelegen, hat er doch auf der Schwarzen Insel in der Bucht von Entenhausen ein Restaurant, das einfach nicht laufen will, weil man sagt, dass es auf der Insel gefährliche Untiere. Dieser Aberglaube ist dann auch der Grund, warum Donald lieber kein Geld nimmt, als mit Daisy auf die Ungeheuerinsel zu fahren. Doch Dagobert denkt sich: Gut, dann frag ich eben Gustav, ob der nicht mit Daisy auf der Schwarzen Insel dinieren will. Und wirklich: Gustav sagt zu und wird von den Medien sofort zum Helden erklärt. Donald dagegen wird als feiger Dummkopf hingestellt. Natürlich ist er weit davon entfernt, diese Einschätzung auf sich sitzen zu lassen, und so wird er zum Rächer Phantomias, der zunächst das Restaurantpersonal von der Insel weglockt, um Gustav und Daisy daraufhin in verschiedensten Verkleidungen ordentlich einzuheizen… Dass Marco Gervasio einmal mehr die ursprüngliche Tradition des rächenden Phantomias aufnimmt, ist ihm hoch anzurechnen. Zudem ist diese Geschichte durchweg angenehm zu lesen, glänzt sich doch nicht nur durch solide Gags und schicke Zeichnungen, sondern auch noch durch ihre hervorragende Übersetzung. So kann’s weitergehen! Note: 2+Ein besonderer Gast
- 17 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Salvatore Deiana
Salvatore Deianas zweiter Auftritt in diesem Band. Allgemein fällt auf, dass Deiana ca. seit LTB 350 ziemlich häufig im LTB anzutreffen ist. Immerhin ist dieser Umstand oftmals ein Grund zur Freude. Hier jedenfalls ist es einer. Aufgrund ihres Plots kann die Geschichte jedoch problemlos als Lückenfüller in den Ordner des baldigen Vergessens abgeheftet werden. Tick, Trick und Track finden einen Hund und nicht heraus, wem er gehört. Donald ist so nett, das Tier aufzunehmen und auch gleich noch das letzte Ersparte für alle Hundebequemlichkeiten auszugeben. Doch dann sieht Familie Duck eine Anzeige, in der ein Hund vermisst wird, der dem ihren extrem ähnlich sieht… Von vorn bis hinten unoriginell, aber herzerwärmend zu lesen, schnell vorbei, sehr konstruiert. Gut gelungene Illustrationen. Etwas mehr Originalität und etwas weniger Vorhersehbarkeit dürften’s aber schon sein. Note: 3+ Unterhaltung aus der Luft- 27 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Carlo Gentina
- Zeichnungen: Lara Molinari
Zum ersten Mal seit LTB 358 darf sich Lara Molinari mal wieder auf mehr als 10 Seiten austoben, und das freut mich als Fan ihrer Zeichnungen natürlich an sich schon mal besonders. Ihrer insgesamt erst siebte Geschichte mit Partizipation der Panzerknacker sieht man eben das aber schönerweise nicht an. Zur Story: Donald und Dussel arbeiten seit neuestem (mal wieder) bei Dagoberts Fehrnsehkanal DuckTV und sollen diesmal eine neuartige, weil fliegende Live-Kamera ausprobieren. Sollte Dagobert vielleicht bedenken, dass ein solcher Minihubschrauber in den Händen von Donald und Dussel eigentlich nur Schaden anrichten kann? Doch damit nicht genug, hinzu kommt, dass die Panzerknacker die Kamera klauen… Und ab da wird’s vorhersehbar und ziemlich langweilig. Nun ja, wenigstens sind die Zeichnungen Molinaris zwar nicht meisterhaft, aber grundsolide. Bei der relativ geringen Gagdichte dieser Story konnte man illustratorisch wohl nicht mehr allzu viel machen. Note: 3+ Redlich verdient
- 24 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Stefania Lepera
- Zeichnungen: Salvatore Deiana
Deiana zum Dritten. Er ist zwar gut, doch ob das zu einer solchen Dichte im LTB führen muss, steht auf einem anderen Blatt. Hier bekommen wir nun Deianas erste (und bis heute einzige) Koproduktion mit Stefania Lepera zu lesen. In der Hauptrolle: Baptist! Zufälligerweise gehört er zu einer meiner Lieblingsfiguren, dummerweise sehen die meisten Geschichten mit ihm in der Hauptrolle gleich aus und blöderweise strotzt auch diese mal wieder nicht gerade vor Originalität. Baptist wird von der Jury zur Butlerweltmeisterschaft besucht und soll geprüft werden. Er denkt allerdings, die Jury sehe in ihm nur einen guten Butler, wenn sein Chef spendabel sei. Kurzerhand wird Dagobert von seiner Neffenschar dazu genötigt, Baptist zur Seite zu stehen. Dass gerade ein Butler ein guter Butler ist, wenn er unter Bedingungen wie bei Dagobert normal arbeiten kann, ist dem Leser sofort klar, dass die Lüge auffliegen wird, ist ebenfalls logisch. Doch auch wenn die Story hier nicht viel hermacht, deklariere ich diese Geschichte als Lesetipp: Grund dafür sind fast einzig und allein Deianas Zeichnungen, der hier offenbar mal wirklich zeigt, was eigentlich in ihm steckt. Mit extrem viel Witz und mit einem Feuerwerk aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet er die Ducks und drückt dieser Produktion seinen unverkennbaren Stempel auf. Daher soll den LTB-Redakteuren auch gerne verziehen sein, dass sie ihn noch ein drittes Mal in diesem LTB auftreten lassen. Note: 2+ Ganoven in Uniform
- 25 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Michael T. Gilbert
- Zeichnungen: Luciano Marcato
Vom viel veröffentlichten zum bisher unveröffentlichten Zeichner springen wir jetzt. Die allererste Geschichte mit Illustrationen von Luciano Marcato (italienischer Name, aber Vorsicht: Egmont-Story). Von neuen Egmont-Zeichnern ist ja im allgemeinen nicht allzu viel zu erwarten. Marcatos Illustrationen dagegen sind zwar schlicht, aber wirklich schön anzuschauen, viel besser als beispielsweise die Miguels. Und auch die Story Gilberts kann gefallen: Die Panzerknacker haben Familientreffen in Entenhausen und so sollte die Polizei in höchster Alarmbereitschaft sein. Alarm schlägt sie zwar, aber bereit ist sie nicht, haben sich doch fast alle Polizisten beim jährlichen Polizeiball eine ordentliche Magenverstimmung eingefangen. Rettung kommt von unerwarteter Seite: Aisgerechnet drei Panzerknacker stellen sich als vorübergehende Aushilfspolizisten vor. Und gegen die anfänglichen Befürchtungen des Polizeichefs machen sich die Ganoven wirklich gut in der Verbrechensbekämpfung. Nach und nach bringen sie alle ihre Verwandten ins Gefängnis… Solide Story, solide Zeichnungen. Und ein engagiert ans Werk gehender neuer Egmont-Zeichner, von dem hoffentlich noch häufiger die Rede sein wird. Abzüge gibt’s nur für das zu plötzliche und etwas platte Ende der Polizistenkarriere, das im Folgenden aber zu einem amüsanten Schlussbild abgerundet wird. Note: 2- Sicherheit geht vor
- 1 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story & Zeichnungen: Giuseppe Sansone
Kater Karlo gibt den Verkehrserziehungslehrer. Sollte er vielleicht doch lieber lassen, wie dieser zumindest halbwegs gelungene Einseiter von Giuseppe Sansone (letzter Auftritt in LTB 348 mit einem völlig missglückten Einseiter) zeigt. Er bildet eigentlich den zweiten Teil zu einer Karlo-Einseiter-Serie Sansones. Allzu schlimm ist es wohl nicht, dass die bis heute entstandenen vier weiteren Teile (noch) nicht in Deutschland veröffentlicht wurden. Note: 3- Der Aushilfskritiker- 16 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Alberto Savini
- Zeichnungen: Giuseppe Facciotto
Immerhin drei Jahre hat es gedauert, bis die zweite Donald-Dussel-Story dieses Bandes in Deutschland erstveröffentlicht wurde. Es handelt sich hier um Facciottos allererste Disney-Geschichte mit einer Länge von mehr als einer Seite. Und nun, nach der Lektüre der Story, darf ich sagen: Ich ziehe meinen Hut vor ihm. Es gibt nicht viele Zeichner, die bei ihrer ersten längeren Geschichte gleich einen solchen Auftritt hinlegen und überhaupt wenige, die so witzig und dynamisch zeichnen. Die Geschichte ist schnell erzählt: Donald ist bei Entenhausener Kurier (der sattsam bekannten Zeitung Dagoberts) neuerdings Aushilfskritiker. In dieser Funktion schleppt er Dussel als Begleitung mit in die Oper. Nun hat Dussel aber entgegen seiner großspurigen Ankündigungen überhaupt keine Ahnung von Oper und blamiert sich und Donald sofort bis auf die Knochen. Und das nicht nur einmal… Rundum gute Gagstory, die die Vorfreude auf weitere längere Storys mit Illustrationen von Giuseppe Facciotto schürt. Note: 2+ Gut gemeinter Geldraub
- 36 S.
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
Wie bereits im letzten LTB bekommen die Leser zum Schluss eine Geschichte aus der Zeichnerfeder von Giorgio Cavazzano serviert, die 32 Jahre auf ihre Veröffentlichung in Deutschland gewartet hat. Ausgangspunkt der Geschichte ist eine Situation, die irgendwann mal so kommen musste. Die ständige Angst, beklaut zu werden, führt bei Dagobert dazu, dass er auf alles und jeden ballert, der sich seinem Geldspeicher nähert. Seltsam nur, dass Baptist all das ohne zu murren mitmacht. Jedenfalls befindet ein Psychiater, dass Dagobert, um geheilt zu werden, einmal wirklich beklaut werden muss. Kein Problem, denkt sich Donald man hat ja einen fähigen Ingenieur zur Hand. Mithilfe von Daniel Düsentrieb klaut die Neffenschar ihrem Onkel einiges an Geld und verwahrt es an einem vermeintlich sicheren Ort, um es nach der Heilung wieder zurückzugeben. Dagobert gesundet auch tatsächlich, doch dort, wo das Geld war, findet sich nun nur noch eine Grußbotschaft der Panzerknacker… Die längste und älteste Story dieses Bandes überzeugt, sieht man mal vom für mich etwas unlogischen Schluss ab, auf ganzer Linie. Spannung und viel Witz gepaart mit genialen Zeichnungen und hervorragenden Übersetzungen dürften das Herz eines jeden LTB-Fans erfreuen. Toll! Und ein würdiger Abschluss für dieses hervorragende LTB. Note: 1 Fazit
Erstklassige Ausgabe
sehr viele gute Zeichner echtes Micky-Highlight, zudem eine echte Klassiker-Story am Ende des Bandes schöne Lesezeichen als Extra
schickes Cover
3 x Deiana, führt aber nicht zu Qualitätsverlust Länge der Geschichten lässt zum Teil zu wünschen übrig
Gesamtnote: 2+ Der Höhenflug des LTBs wird fortgesetzt!
Rezensent: Marcel Lorenz rezensiert am: 13.12.2009 |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 13. Dezember 2009 um 19:09 Uhr |
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