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LTB Sonderedition "40 Jahre LTB", Bd. 2 (2007) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ZicheFan   
Montag, 20. Mai 2013 um 12:48 Uhr

Copyright Egmont EhapaCover / Erster Eindruck

40 Jahre LTB – mit einem Paukenschlag soll dieses Jubiläum gefeiert werden, das man daher mit einer eigens dafür eingeführten Reihe begeht. Die „Jubiläumseditionen“, ab 2008 in „Sondereditionen“ umgetauft, feiern Jubeljahre in jeweils vier Bänden ausführlich. Dass man sich bei einem 40-jährigen Jubiläum dafür entschieden hat, jedem Jahrzehnt einen Band zu widmen, erscheint sinnvoll. So finden sich im vorliegenden Band (1977-1987) insgesamt neun Geschichten, davon eine deutsche Erstveröffentlichung, die im behandelten Jahrzent entstanden ist, und acht ausgewählte Storys aus den LTBs 57 bis 121. Mit sehr ordentlichen 44 Seiten im Durchschnitt pro Geschichte deutet sich bereits an, dass man wenig erzählerisches Mittelmaß in diesem Band zu erwarten haben dürfte. Ebenfalls enthalten ist „Ein Blick zurück – Teil 2“, in dem Michael Bregel ziemlich zotig auf die LTB- und Gesellschaftshistorie der behandelten Jahre schaut. Von außen bietet die Ausgabe mit ihrem blauen Hochglanzcover übrigens eine recht edle Optik, zumal Phantomias und die offensichtlich flüchtenden Panzerknacker ein gelungenes Coverbild darstellen. Doch schauen wir genauer auf den Inhalt:

 

 

Das erste Fußballspiel der Welt

Copyright Egmont Ehapa

  • 92 S.
  • aus LTB 82 (1982) und LTB Spezial 5 (2000)
  • Story: Romano Scarpa
  • Zeichnungen: Romano Scarpa & Alessandro Del Conte

Highlight Gehen wir zunächst zurück zum allerersten Fußballspiel der Welt. Dieses findet im alten Schottland zwischen dem Clan der McDuckleys und dem der Rockerboys statt, die sich aufgrund eines genau zwischen den Burgen liegenden Kürbisfeldes herausfordern. Die Initiatoren und Schiedsrichter des Fußballspieles sind Hexen. Und so funkltionieren die Regeln: Gespielt wird per Fuß und mit Kürbissen. Die Hexen haben in einem der Kürbisse einen Penny versteckt und wer diesen „Pechpenny“ bei sich im Tor findet, hat verloren.

Im Anschluss an das erste Spiel der Welt geht es in die Gegenwart. Dagobert und Klever streiten sich um die Fußball-Fernsehübertragungsrechte und jeder hat einen Film gedreht (den Film Dagoberts über das erste Fußballspiel der Welt – natürlich alles erstunken und erlogen – haben wir soeben gesehen) und führen diesen jetzt einem gewissen Herrn Heuberger vor, einer Ein-Mann-Jury, die entscheiden soll, wer die Rechte für die Übertragung der WM bekommt. Dagobert glaubt sich mit seinem Film als sicherer Sieger, doch Klever hat noch ein Ass im Ärmel...

 

Eine unterhaltsame und zugleich spannende Geschichte gepaart mit erstklassigen Zeichnungen – was kann ich da anderes geben als die Note: 1

 

 

 

Micky und die Hypnotisierbriefe

  • 33 S.
  • aus LTB 84 (1982)
  • Story: Osvaldo Pavese
  • Zeichnungen: Giorgio Cavazzano

Gut Nacht in Entenhausen. Schwere Dunkelheit legt sich über die Stadt und kann doch die geheimnisvollen Geschehnisse nicht ganz verhüllen: Ein Unternehmer erhält erst einen Brief, dann einen Anruf und führt daraufhin gerissene Diebe zu einem Panzerschrank, den die Ganoven unverzüglich ausräumen – wertvolle Edelsteine sind ihre Beute. Am nächsten Tag kann sich der Bestohlene an nichts erinnern und alarmiert ob des Kapitalverlustes die Polizei, die vor einem absoluten Rätsel steht, finden sich doch schließlich keine Einbruchspuren am Panzerschrank. Es kommt langsam Bewegung in die Sache, als die Versicherung, bei der die Edelsteine versichert sind, Micky als Privatdetektiv auf den Fall ansetzt. Kurze Zeit später verschwindet der Diener des bestohlenen Unternehmers und ein weiterer aufsehenerregender Diebstahl ereignet sich…

 

Eine klassische Detektivgeschichte haben wir hier vor uns, aber eine, die mit raffinierten Erzählkniffen arbeitet, um den Rezipienten in ihren Bann zu ziehen. Insbesondere die multiple Perspektivierung, mit der man die Geschehnisse mal aus der Sicht der Opfer, mal aus der der Kriminellen, aber ebenso aus der von Kommissar Hunter oder Micky beobachten kann, zeugen von einer äußerst gut durchdachten Erzählungskonstruktion. Gute Story mit top Zeichnungen, Micky und Goofy treten zeichnerisch äußerst dynamisch, ja beinahe jugendlich auf, was dem großen Ganzen sehr gut tut. Einzig der Schlussgag ist ein wenig lahm und lässt mich etwas überrumpelt zurück, hatte ich doch eigentlich noch mindestens 1-2 weitere Seiten erwartet. Note: 2+

 

 

 

 

Der Pulverisator

  • 30 S.
  • aus LTB 105 (1985)
  • Story: Gian Giacomo Dalmasso
  • Zeichnungen: Marco Rota

Mittelmaß Nach einem Verkehrsunfall wird Donald von einem beteiligten Muskelprotz übel zugerichtet und schwört, Rache zu nehmen. Da kommt ihm Daniel Düsentrieb gerade recht, der soeben einen „Puverisator“ erfunden hat, mit dem man Gegenstände und (wenn man schlecht zielt) sogar Menschen in Luft auflösen kann. Eine gefährliche Sache, und es wundert schon sehr stark, dass Düsentrieb die Waffe einfach so dem auf Rache sinnenden Donald übergibt. Wo ist die eigentlich so vorsichtige und bedachte Persönlichkeit unseres Genies hin? Donald bringt den Rowdy im Anschluss tatsächlich dazu, um Entschuldigung zu bitten. Es folgt ein Anruf Onkel Dagoberts, der ganz andere Sorgen hat. Die Panzerknacker drohen damit, den Geldspeicher in die Luft zu sprengen, wenn Dagobert ihnen nicht 100.000 Taler übergibt. Und hier setzt auch Dagoberts Persönlichkeit aus – er ist aufgrund „wichtiger Geschäfte“ schon im Begriff, Donald die 100.000 Taler zu übergeben und ihn damit zu den Panzerknackern zu schicken. Ist das der Dagobert, den wir kennen? Wohl kaum! Donald lehnt seinerseits ab und glaubt, mit dem Pulverisator die Verbrecher auch so gefügig machen zu können. Doch Daniel Düsentrieb hat ihm nicht gesagt, dass die Waffe nach drei Schüssen wieder aufgeladen werden muss, und so versagt sie im Auge der Gefahr kläglich, sodass die Panzerknacker beschließen, Donald als Geisel zu nehmen…

 

Nun ja. Das Ding hier ist wahrlich kein Glanzstück der LTB-Geschichte. Die schon mehrfach angedeuteten Persönlichkeitsveränderungen sorgen am Ende für fehlende Stringenz, als Dagobert, der noch kurz zuvor 100.000 Taler aus dem Fenster feuern wollte, Donald wegen eines einen Taler kostenden Gegenstandes mit einer Waffe verfolgt. Nur ein Beispiel für das, was diese Geschichte ausmacht, und was bei mir akute Unzufriedenheit auslöst. Auch die Zeichnungen bewegen sich eher im qualitativ durchschnittlichen Bereich, sodass am Ende leider nur eine Bewertung stehen kann. Note: 4

 

 

Das Drei-Türme-Kastell

Copyright Egmont Ehapa

  • 59 S.
  • aus LTB 57 (1978)
  • Story: Guido Martina
  • Zeichnungen: Massimo de Vita

Highlight Vor den Toren Entenhausens gibt es ein altes Schloss. Der ehemalige Besitzer hat verfügt, das Gemäuer solle nach seinem Tod demjenigen gehören, der nachweislich eine ganze Nacht darin verbracht habe. Er hielt das Schloss für die Wohnstatt von diversen Geistern und glaubte wohl, die Bedingung stelle eine große Hürde dar. Nun hat es Dagobert auf das Schloss abgesehen und möchte am liebsten Donald hinschicken, um die Prüfung zu bestehen und sich so zum Erben zu machen. Doch der verfolgt einen ganz anderen Plan: Phantomias würde so ein geheimnisumwitterter Unterschlupf gerade recht sein…

 

Gute Story, die nur in einer Szene ein wenig schwächelt: Die Show von Phantomias vor den Entenhausenern ziemlich am Ende läuft ein wenig zu schnell und glatt ab – wer wäre schon sofort begeistert, wenn man erfährt, dass man gerade spukmäßig nach Strich und Faden veräppelt worden ist? Mit diesem kleinen Abstrich kann man aber leben, zumal man Donald das für ihn positive Ende der ganzen Geschichte doch sehr gönnt und die Zeichnungen De Vitas zudem keine Wünsche offen lassen. Fast perfekt! Note: 1-

 

 

 

Wolfsmond

Copyright Egmont Ehapa

  • 35 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Romano Scarpa
  • Zeichnungen: Romano Scarpa & Alessandro Del Conte

Gut Nicht mal eine Seite gelesen und schon sind wir mittendrin im Grauen, das Entenhausen erfasst: Ein Werwolf ist gesichtet worden! Gleichzeitig verschwinden immer mehr Katzen spurlos. Micky und Maxi können den Spuk kaum glauben und denken zunächst an ein bloßes Gerücht. Bis sie eines Nachts den Werwolf leibhaftig hören und sehen...

 

Diese Detektivgeschichte mit Horror-Touch weiß fast auf ganzer Linie zu überzeugen. Nur der Umstand, dass die Auslöser des Spukes sich ausgerechnet das eine bestimmte Medium zur Umsetzung ihres perfiden Plans gesucht haben, ist etwas unlogisch. Genauer will ich an dieser Stelle nicht drauf eingehen, weil das meiner Meinung nach ein zu großer Spoiler wäre. Leichte Abzüge gibt’s zudem für ein paar sehr bemühte Katz-und-Maus-Wortwitze, die wohl der Übersetzung geschuldet sein dürften. Was bleibt, ist eine sowohl erzählerisch als auch zeichnerisch insgesamt sehr passabel umgesetzte Story mit für eine Micky-Geschichte recht breit gefächertem Personal. Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass es diese Geschichte nach 30 (!) Jahren nun auch endlich nach Deutschland geschafft hat, ist die Freude groß: Was mag wohl noch alles unübersetzt in den Archiven schlummern? Note: 2+

 

 

 

Donald Duck und die Emanzipation

  • 20 S.
  • aus LTB 101 (1985)
  • Story: Carlo Chendi
  • Zeichnungen: Romano Scarpa & Giorgio Cavazzano

Highlight Donald ist einfach komplett überarbeitet – wie sonst wäre es zu erklären, dass er sich von allen alles gefallen lässt und komplett auf seine gewohnten Wutausbrüche verzichtet? Aber die Charakterveränderung ist für diese Gagstory wohl nötig gewesen und wird hier auch wenigstens nicht ohne logische Zwischenhandlung wieder negiert. Daisy nämlich gefällt Donalds Ja-Sager-Ich so gar nicht. Und so lässt er sich coachen – und wird zum Bürger mit dem wohl größten Selbstbewusstsein. Ob das Daisy dann besser gefällt, wird sich zeigen… Eine Parabel auf die Frauen und die Leistungsgesellschaft – das alles in 20 Seiten abzuhandeln, ist nicht einfach, aber machbar, wie diese Geschichte zeigt. Nachvollziehbar und in genau dem richtigen Tempo schreitet die Handlung voran, der Schlussgag sitzt und die Zeichnungen sowieso. Ein Meisterwerk seines Genres, auch wenn Donald vor der Geschichte wie schon erwähnt eine ziemliche Persönlichkeitsveränderung durchlaufen haben muss. Note: 1-

 

 

Drei Neffen auf Abwegen

Copyright Egmont Ehapa

  • 34 S.
  • aus LTB 113
  • Story: Guido Martina
  • Zeichnungen: Giovan Battista Carpi

Highlight Was nun folgt, ist gewissermaßen eine kleine Studie bezüglich der duckschen Familienbande. Und die sind momentan ziemlich strapaziert, erweist sich Donald gegenüber seinen Neffen doch einmal mehr als echter Tyrann, niemals zufrieden, rechthaberisch und ausbeuterisch nutzt er Tick, Trick und Track so lange aus, bis die die Nase gestrichen voll haben: Sie flüchten zu Oma. Dumm nur, dass die nicht zu Hause ist. Ihnen begegnet ein älterer Herr, der es (das wissen wir dank eines Einblickes in seine Gedankenwelt) wirklich gut mit ihnen meint, aber Tick, Trick und Track sind davon nicht ganz überzeugt und entschließen sich erneut dazu, zu fliehen. Als sie dabei mitten in der Nacht einen Kunstgegenstand unten im Haus umschmeißen, hält ihr Gönner sie für Einbrecher und schneller als sie „Pech“ sagen können, finden sich unsere drei aufgeweckten Burschen im Knast wieder…

 

Eine rasante Gagstory, die die Persönlichkeiten von Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track hervorragend beleuchtet und in genau dem richtigen Tempo von einer wahnwitzigen Situation in die nächste schlittert und dabei am Ende tragikomödiantische Züge erhält. Ergänzt um die hier sehr dynamischen und erheiternden Zeichnungen Carpis gibt es ohne mit der Wimper zu zucken die Note: 1

 

 

Der Karatearm

  • 31 S.
  • aus LTB 65 (1980)
  • Story: Guido Martina
  • Zeichnungen: Marco Rota

Mittelmaß Die Entenhausener Polizei wird aktuell von einer Geldfälscher-Bande auf Trab gehalten, die extrem viele Blüten im Stadtgebiet in Umlauf gebracht haben. Als Micky gerade einige Geldscheine untersucht, steht Goofy bei ihm in der Tür. Der hat mal wieder was von einem seiner Vorfahren gefunden: Mit dem so genannten „Karatearm“ ist man in der Lage geradezu unmenschliche Dinge zu tun, wie zum Beispiel einen Baum per Hand zu fällen. Als Micky und Goofy am nächsten Tag zum Angeln fahren, geraten sie in die Fänge der Geldfälscher. Dumm nur, dass Micky seinem Freund zuvor geraten hat, den Karatearm wieder auszuziehen…

 

Eine Detektivstory, die nicht so richtig in Gang kommen will. Der Einstieg geschieht viel zu überstürzt, während man am Ende doch noch mehr Aktion erwarten würde als die telefonische Mitteilung, die Ganoven seien gefasst. Da entfährt mir unweigerlich ein herzhaftes „Gähn“, zumal der Schlussgag auch noch arg vorhersehbar ist. Immerhin bewegen sich die Zeichnungen im guten Mittelmaß, sodass sich das Ganze noch gerade so retten kann auf die Note: 3

 

 

Das Erbe des Boy Bongo

Copyright Egmont Ehapa

  • 60 S.
  • aus LTB 121 (1987)
  • Story & Zeichnungen: Massimo De Vita

Gut Gewissermaßen haben wir es hier mit einem Gegenentwurf zum zuvor rezensierten „Drei Neffen auf Abwegen“ zu tun, da hier das Verbindende zwischen Donald und den Neffen im Vordergrund steht. Sie finden beim Angeln eine Flaschenpost, die die bisher einzige Spur zum vor 20 Jahren verschwundenen Millionär Boy Bongo darstellt. Der Exzentriker hat demjenigen sein Vermögen versprochen, der ihn in seinem selbst gewählten Exil findet, und hat dafür eine Menge Hinweise über die ganze Welt verteilt. Familie Duck ist fest entschlossen, Boy Bongo zu finden und begibt sich auf die Reise – jedoch nicht ohne Konkurrenz: Gustav Gans hat von der Sache Wind bekommen und macht sich seinerseits auf, um Boy Bongo aufzuspüren…

 

Eine wunderbare Geschichte rund um Abenteuerlust, Familienzusammenhalt und ein Millionenerbe hat Massimo De Vita da gestrickt, verbunden mit seinen großartigen Zeichnungen wird das Ganze zum absoluten Lesespaß. Abzug muss es allerdings dennoch geben, und zwar aufgrund eines üblen Logikschnitzers: Donald hat kein Geld, um sich auf die Suche nach Boy Bongo zu geben, und so beschließen Tick, Trick und Track, ihr Sparschwein zu schlachten. So weit, so gut. Dass die mit dem Ersparten der Jungs aber mit vier Personen rund um die Welt jetten können, ist dann doch sehr weit hergeholt bzw. unmöglich. An der Stelle hat es sich De Vita schon sehr einfach gemacht. Note: 2+

 

 

Fazit

  • Highlight insgesamt sehr gelungene Mischung aus Maus- und Enten-Geschichten
  • Highlight Versammlung namhafter Autoren und Zeichner
  • Highlight einige echte Story-Highlights
  • Highlight gut ausgewählte deutsche Erstveröffentlichung
  • Mittelmaß mittelmäßiger redaktioneller Teil

Gesamtnote: 2+

Rezensent: Marcel Lorenz

verfasst am: 20.05.2013

Zuletzt aktualisiert am Montag, 20. Mai 2013 um 13:12 Uhr
 
Barks neu aufgelegt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kronf   
Donnerstag, 10. Juni 2010 um 15:28 Uhr
Cover Nachdem mit den dicken Hardcover-Bänden der Reihe Barks Comics & Stories die Werke des Altmeisters neu und komplett auf deutsch herausgegeben worden sind und im DDSH die Aktion Barks-Neuübersetzung angelaufen ist, startet der Egmont Ehapa Verlag nun einen neuen Versuch, auch jüngeren Lesern den alten Carl zugänglich zu machen. Die Reihe Entenhausen-Edition - Donald von Carl Barks ist ein Nachdruck der Barks Library. Die Softcover sind allerdings weniger widerstandsfähig als im Original. Am 16. April 2010 hat die Reihe mit der Neuauflage des Albums Barks Library - Comics von Carl Barks 1 begonnen. Die zweite Ausgabe ist für den 18. Juni angekündigt.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Juni 2010 um 17:15 Uhr
 
Oona und Rosa im Sonderheft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kronf   
Dienstag, 14. Juli 2009 um 10:49 Uhr
DDSH 266

Es gibt inhaltliche Neuigkeiten zum Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sonderheft. So begann im aktuellen Heft 266 die Veröffentlichung der Prinzessin-Oona-Serie mit dem Erstauftritt der Steinzeitdame aus der Micky Maus 9/1996. Mehrere Leser hatten dies in den letzten Jahren angeregt.

Gleichzeitig geht das Barks-Neuübersetzungsprojekt weiter. Harry Nützel übersetzte diesmal den Nachbarschaftskrieg zwischen Donald und Zorngiebel in Unfreundliche Feinde. Die Fuchs-Übersetzung erschien als Alte Feindschaft in Heft 66.

Für Heft 270 kündigt die Redaktion mal wieder eine Rosa-Story an: Die drei Caballeros, vor 9 Jahren in der Micky Maus veröffentlicht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14. Juli 2009 um 11:05 Uhr
 
LTB 367 (2007) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ZicheFan   
Sonntag, 13. Dezember 2009 um 19:08 Uhr

Copyright Egmont Ehapa Cover / Erster Eindruck

War der klare Aufwärtstrend der LTBs 364-366 nur vorübergehend oder kann LTB 367 das Niveau tatsächlich halten? Sehr gespannt bin ich diesmal auf die Lektüre des Bandes, haben mir doch die vorherigen Ausgaben sehr viel Spaß gemacht! Leider kommt die durchschnittliche Seitenzahl pro Geschichte diesmal nicht über 23 Seiten hinaus, aber wie man an Band 366 gesehen hat, ist das kein absolutes Qualitätskriterium. Pluspunkte sammeln schon mal die beiden hübschen und praktischen Lesezeichen, die diese Ausgabe als Bonbon bereithält. Und das Cover kann sich auch durchaus sehen lassen: Donalds Gesicht ist zwar nicht allzu hübsch, doch die Dynamik seiner Position in Zusammenhang mit dem gelungenen Bildhintergrund ist durchaus ein Blickfang.

 

Bombastisch gescheitert

Copyright Egmont Ehapa

  • 30 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Jens Hansegård
  • Zeichnungen: Massimo Fecchi

Gut Zunächst werden wir Zeuge der allerersten Zusamenarbeit von Jens Hansegård und Massimo Fecchi. Letzterer konnte ja zuletzt in Band 365 überzeugen und liefert auch hier eine durchweg gelungene Arbeit ab. Zur Story: Dagobert hat vor kurzem sein ultrateures neues „Hotel Bombast“ in Entenhausen eröffnet. Zu dumm nur, dass keine Gäste kommen. Der Grund: Entenhausen ist einfach nicht interessant genug für Urlauber! Dagobert hat zunächst einen Einfall, der vielen LTB-Lesern nur allzu bekannt sein dürfte: Ausländische Sehenswürdigkeiten für Entenhausen einzukaufen. Damit scheitert er natürlich auf ganzer Linie. Doch es gibt ja immer noch Daniel Düsentrieb: Der hat einen Apparillo erfunden, mit dem man Menschen durch Raum schicken kann. Auf Deutsch: Man könnte direkt vom Hotel Bombast zu den Osterinseln oder nach Rom gelangen – und das in weniger als einer Minute! Dagobert geht sofort auf die Erfindung ein und startet eine riesige Kampagne. Aus Kostengründen nimmt der reichste Mann der Welt für den Betrieb des „Touriportators“ allerdings nicht die eigentlich nötigen lupenreinen Diamanten, sondern Quarz – zweiter Klasse, versteht sich. Alle Warnungen Düsentriebs, dass Quarz bei dieser Maschine sehr unzuverlässig arbeite, werden gekonnt ignoriert. Logisch, dass das gesamte Unternehmen auf Dauer nicht gut gehen kann. Zunächst irrt sich der Apparat im Ort (wer zum Südpol möchte, landet auf Hawaii), und dann auch noch in der Zeit. Und Steinzeitmenschen können ahnungslosen Vergnügungssuchenden durchaus unangenehm werden… Ziemlich vorhersehbar, aber gut geschrieben und mit einigen netten Gags unterfüttert ist diese Geschichte. Wie bereits erwähnt zeichnet Fecchi einmal mehr routiniert und so startet das neue LTB gelungen. Note: 2+

 

Der Reparierdoppler

Copyright Egmont Ehapa

  • 20 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Carlo Panaro
  • Zeichnungen: Salvatore Deiana

Gut Ab und zu blitzt in Donald doch mal ein Hauch Genie durch: Er hat mit Hilfe Daniel Düsentriebs ein Gerät erfunden, das wohl jeder Mensch besitzen möchte. Ein Nutzungsbeispiel: Hans M. aus B. fällt eine Glühbirne runter. Leider geht sie kaputt. Doch er hat den Reparierdoppler eines gewissen Donald D. aus E. zur Hand! Flugs den Doppler auf die kaputte Glühbirne gerichtet, und schon liegt daneben eine identische, nur funkelnagelneue und funktionstüchtige zweite Glühbirne! Praktisch, nicht wahr? Und deshalb will Donald mit seiner Erfindung auch den Amateurgenie-Wettbewerb in Gänsfurt gewinnen. Auf der Fahrt dorthin hilft er einigen Menschen mit seinem Doppler und fühlt sich gut dabei. Doch wer Donald kennt, weiß, dass irgendwann ein Missgeschick passieren muss. Und als unser geliebter Pechvogel die Bühne in Gänsfurt betritt, fällt der Reparierdoppler herunter und zerbricht… Ob und wenn ja wie Donald aus diesem Schlamassel wieder rauskommt, wird an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: Das Ende ist von der ganzen Geschichte am wenigsten gelungen, jedoch immer noch annehmbar. Allgemein ist der Plot an sich nicht allzu ausgefeilt, wird aber extrem aufgewertet durch die teils zum Schreien komischen Zeichnungen Deianas (letzter Auftritt: LTB 364) und die guten Übersetzungen. Insgesamt führt das zu einem sehr versönlichen Urteil meinerseits. Note: 2

 

Aktion dünnes Phantom

  • 26 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Andrea Castellan
  • Zeichnungen: Lorenzo Pastrovicchio

Highlight Nun wird uns Castys erste und bisher einzige Zusammenarbeit mit Lorenzo Pastrovicchio (letzter Auftritt: LTB 351) präsentiert. Und wie meistens liefert Casty eine hervorragende Story ab. Kurz gefasst geht es mal wieder um das Schwarze Phantom, das einen Weg gefunden hat, sich wortwörtlich platt zu machen wir eine Flunder und so unentdeckt Raubzüge vollführt. Die Jagd auf das Phantom führt nicht nur zu Schmerzen Goofys, sondern bringt auch Micky in Lebensgefahr… Ausgeschmückt mit vielen Details, hervorragenden Gags und atemloser Spannung finden wir hier ein echtes Micky-Highlight. Einmal mehr festigt Casty seinen Ruf als aktuell bester Autor von Micky-Geschichten. Die Zeichnungen Pastrovicchios aktivieren nicht zu Begeisterungsstürmen, sind aber durchweg sehr akzeptabel geworden. Mehr davon! Note: 1-

 

Die Insel der Ungeheuer

Copyright Egmont Ehapa

  • 28 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story & Zeichnungen: Marco Gervasio
Gut Hier liegt einmal eine Geschichte vor, die komplett aus der Feder von Marco Gervasio (letzter Auftritt als Zeichner in LTB 365) stammt. Donald spricht bei Onkel Dagobert vor. Wie, ihr fragt, warum? Na ja, warum wohl: Er braucht Geld, weil er Daisy zum Essen ausführen möchte. Und das kommt Dagobert ausnahmsweise mal sehr gelegen, hat er doch auf der Schwarzen Insel in der Bucht von Entenhausen ein Restaurant, das einfach nicht laufen will, weil man sagt, dass es auf der Insel gefährliche Untiere. Dieser Aberglaube ist dann auch der Grund, warum Donald lieber kein Geld nimmt, als mit Daisy auf die Ungeheuerinsel zu fahren. Doch Dagobert denkt sich: Gut, dann frag ich eben Gustav, ob der nicht mit Daisy auf der Schwarzen Insel dinieren will. Und wirklich: Gustav sagt zu und wird von den Medien sofort zum Helden erklärt. Donald dagegen wird als feiger Dummkopf hingestellt. Natürlich ist er weit davon entfernt, diese Einschätzung auf sich sitzen zu lassen, und so wird er zum Rächer Phantomias, der zunächst das Restaurantpersonal von der Insel weglockt, um Gustav und Daisy daraufhin in verschiedensten Verkleidungen ordentlich einzuheizen… Dass Marco Gervasio einmal mehr die ursprüngliche Tradition des rächenden Phantomias aufnimmt, ist ihm hoch anzurechnen. Zudem ist diese Geschichte durchweg angenehm zu lesen, glänzt sich doch nicht nur durch solide Gags und schicke Zeichnungen, sondern auch noch durch ihre hervorragende Übersetzung. So kann’s weitergehen! Note: 2+

 

Ein besonderer Gast

  • 17 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Bruno Concina
  • Zeichnungen: Salvatore Deiana
Mittelmaß Salvatore Deianas zweiter Auftritt in diesem Band. Allgemein fällt auf, dass Deiana ca. seit LTB 350 ziemlich häufig im LTB anzutreffen ist. Immerhin ist dieser Umstand oftmals ein Grund zur Freude. Hier jedenfalls ist es einer. Aufgrund ihres Plots kann die Geschichte jedoch problemlos als Lückenfüller in den Ordner des baldigen Vergessens abgeheftet werden. Tick, Trick und Track finden einen Hund und nicht heraus, wem er gehört. Donald ist so nett, das Tier aufzunehmen und auch gleich noch das letzte Ersparte für alle Hundebequemlichkeiten auszugeben. Doch dann sieht Familie Duck eine Anzeige, in der ein Hund vermisst wird, der dem ihren extrem ähnlich sieht… Von vorn bis hinten unoriginell, aber herzerwärmend zu lesen, schnell vorbei, sehr konstruiert. Gut gelungene Illustrationen. Etwas mehr Originalität und etwas weniger Vorhersehbarkeit dürften’s aber schon sein. Note: 3+
 
 

Unterhaltung aus der Luft

  • 27 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Carlo Gentina
  • Zeichnungen: Lara Molinari
Mittelmaß Zum ersten Mal seit LTB 358 darf sich Lara Molinari mal wieder auf mehr als 10 Seiten austoben, und das freut mich als Fan ihrer Zeichnungen natürlich an sich schon mal besonders. Ihrer insgesamt erst siebte Geschichte mit Partizipation der Panzerknacker sieht man eben das aber schönerweise nicht an. Zur Story: Donald und Dussel arbeiten seit neuestem (mal wieder) bei Dagoberts Fehrnsehkanal DuckTV und sollen diesmal eine neuartige, weil fliegende Live-Kamera ausprobieren. Sollte Dagobert vielleicht bedenken, dass ein solcher Minihubschrauber in den Händen von Donald und Dussel eigentlich nur Schaden anrichten kann? Doch damit nicht genug, hinzu kommt, dass die Panzerknacker die Kamera klauen… Und ab da wird’s vorhersehbar und ziemlich langweilig. Nun ja, wenigstens sind die Zeichnungen Molinaris zwar nicht meisterhaft, aber grundsolide. Bei der relativ geringen Gagdichte dieser Story konnte man illustratorisch wohl nicht mehr allzu viel machen. Note: 3+
 
 

Redlich verdient

Copyright Egmont Ehapa

  • 24 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Stefania Lepera
  • Zeichnungen: Salvatore Deiana
Gut Deiana zum Dritten. Er ist zwar gut, doch ob das zu einer solchen Dichte im LTB führen muss, steht auf einem anderen Blatt. Hier bekommen wir nun Deianas erste (und bis heute einzige) Koproduktion mit Stefania Lepera zu lesen. In der Hauptrolle: Baptist! Zufälligerweise gehört er zu einer meiner Lieblingsfiguren, dummerweise sehen die meisten Geschichten mit ihm in der Hauptrolle gleich aus und blöderweise strotzt auch diese mal wieder nicht gerade vor Originalität. Baptist wird von der Jury zur Butlerweltmeisterschaft besucht und soll geprüft werden. Er denkt allerdings, die Jury sehe in ihm nur einen guten Butler, wenn sein Chef spendabel sei. Kurzerhand wird Dagobert von seiner Neffenschar dazu genötigt, Baptist zur Seite zu stehen. Dass gerade ein Butler ein guter Butler ist, wenn er unter Bedingungen wie bei Dagobert normal arbeiten kann, ist dem Leser sofort klar, dass die Lüge auffliegen wird, ist ebenfalls logisch. Doch auch wenn die Story hier nicht viel hermacht, deklariere ich diese Geschichte als Lesetipp: Grund dafür sind fast einzig und allein Deianas Zeichnungen, der hier offenbar mal wirklich zeigt, was eigentlich in ihm steckt. Mit extrem viel Witz und mit einem Feuerwerk aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet er die Ducks und drückt dieser Produktion seinen unverkennbaren Stempel auf. Daher soll den LTB-Redakteuren auch gerne verziehen sein, dass sie ihn noch ein drittes Mal in diesem LTB auftreten lassen. Note: 2+
 

Ganoven in Uniform

Copyright Egmont Ehapa

  • 25 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Michael T. Gilbert
  • Zeichnungen: Luciano Marcato
Gut Vom viel veröffentlichten zum bisher unveröffentlichten Zeichner springen wir jetzt. Die allererste Geschichte mit Illustrationen von Luciano Marcato (italienischer Name, aber Vorsicht: Egmont-Story). Von neuen Egmont-Zeichnern ist ja im allgemeinen nicht allzu viel zu erwarten. Marcatos Illustrationen dagegen sind zwar schlicht, aber wirklich schön anzuschauen, viel besser als beispielsweise die Miguels. Und auch die Story Gilberts kann gefallen: Die Panzerknacker haben Familientreffen in Entenhausen und so sollte die Polizei in höchster Alarmbereitschaft sein. Alarm schlägt sie zwar, aber bereit ist sie nicht, haben sich doch fast alle Polizisten beim jährlichen Polizeiball eine ordentliche Magenverstimmung eingefangen. Rettung kommt von unerwarteter Seite: Aisgerechnet drei Panzerknacker stellen sich als vorübergehende Aushilfspolizisten vor. Und gegen die anfänglichen Befürchtungen des Polizeichefs machen sich die Ganoven wirklich gut in der Verbrechensbekämpfung. Nach und nach bringen sie alle ihre Verwandten ins Gefängnis… Solide Story, solide Zeichnungen. Und ein engagiert ans Werk gehender neuer Egmont-Zeichner, von dem hoffentlich noch häufiger die Rede sein wird. Abzüge gibt’s nur für das zu plötzliche und etwas platte Ende der Polizistenkarriere, das im Folgenden aber zu einem amüsanten Schlussbild abgerundet wird. Note: 2-
 

Sicherheit geht vor

  • 1 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story & Zeichnungen: Giuseppe Sansone
Mittelmaß Kater Karlo gibt den Verkehrserziehungslehrer. Sollte er vielleicht doch lieber lassen, wie dieser zumindest halbwegs gelungene Einseiter von Giuseppe Sansone (letzter Auftritt in LTB 348 mit einem völlig missglückten Einseiter) zeigt. Er bildet eigentlich den zweiten Teil zu einer Karlo-Einseiter-Serie Sansones. Allzu schlimm ist es wohl nicht, dass die bis heute entstandenen vier weiteren Teile (noch) nicht in Deutschland veröffentlicht wurden. Note: 3-
 

Der Aushilfskritiker

  • 16 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Alberto Savini
  • Zeichnungen: Giuseppe Facciotto
Gut Immerhin drei Jahre hat es gedauert, bis die zweite Donald-Dussel-Story dieses Bandes in Deutschland erstveröffentlicht wurde. Es handelt sich hier um Facciottos allererste Disney-Geschichte mit einer Länge von mehr als einer Seite. Und nun, nach der Lektüre der Story, darf ich sagen: Ich ziehe meinen Hut vor ihm. Es gibt nicht viele Zeichner, die bei ihrer ersten längeren Geschichte gleich einen solchen Auftritt hinlegen und überhaupt wenige, die so witzig und dynamisch zeichnen. Die Geschichte ist schnell erzählt: Donald ist bei Entenhausener Kurier (der sattsam bekannten Zeitung Dagoberts) neuerdings Aushilfskritiker. In dieser Funktion schleppt er Dussel als Begleitung mit in die Oper. Nun hat Dussel aber entgegen seiner großspurigen Ankündigungen überhaupt keine Ahnung von Oper und blamiert sich und Donald sofort bis auf die Knochen. Und das nicht nur einmal… Rundum gute Gagstory, die die Vorfreude auf weitere längere Storys mit Illustrationen von Giuseppe Facciotto schürt. Note: 2+
 

Gut gemeinter Geldraub

Copyright Egmont Ehapa

  • 36 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story: Giorgio Pezzin
  • Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
Highlight Wie bereits im letzten LTB bekommen die Leser zum Schluss eine Geschichte aus der Zeichnerfeder von Giorgio Cavazzano serviert, die 32 Jahre auf ihre Veröffentlichung in Deutschland gewartet hat. Ausgangspunkt der Geschichte ist eine Situation, die irgendwann mal so kommen musste. Die ständige Angst, beklaut zu werden, führt bei Dagobert dazu, dass er auf alles und jeden ballert, der sich seinem Geldspeicher nähert. Seltsam nur, dass Baptist all das ohne zu murren mitmacht. Jedenfalls befindet ein Psychiater, dass Dagobert, um geheilt zu werden, einmal wirklich beklaut werden muss. Kein Problem, denkt sich Donald man hat ja einen fähigen Ingenieur zur Hand. Mithilfe von Daniel Düsentrieb klaut die Neffenschar ihrem Onkel einiges an Geld und verwahrt es an einem vermeintlich sicheren Ort, um es nach der Heilung wieder zurückzugeben. Dagobert gesundet auch tatsächlich, doch dort, wo das Geld war, findet sich nun nur noch eine Grußbotschaft der Panzerknacker… Die längste und älteste Story dieses Bandes überzeugt, sieht man mal vom für mich etwas unlogischen Schluss ab, auf ganzer Linie. Spannung und viel Witz gepaart mit genialen Zeichnungen und hervorragenden Übersetzungen dürften das Herz eines jeden LTB-Fans erfreuen. Toll! Und ein würdiger Abschluss für dieses hervorragende LTB. Note: 1
 

Fazit

  • Highlight Erstklassige Ausgabe
  • Highlight sehr viele gute Zeichner
  • Highlight echtes Micky-Highlight, zudem eine echte Klassiker-Story am Ende des Bandes
  • Highlight schöne Lesezeichen als Extra
  • Highlight schickes Cover
  • Mittelmaß 3 x Deiana, führt aber nicht zu Qualitätsverlust
  • Schlecht Länge der Geschichten lässt zum Teil zu wünschen übrig
Gesamtnote: 2+ Der Höhenflug des LTBs wird fortgesetzt!
 
Rezensent: Marcel Lorenz
rezensiert am: 13.12.2009
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 13. Dezember 2009 um 19:09 Uhr
 
Filmankündigung: Up PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kronf   
Montag, 20. April 2009 um 18:32 Uhr

Die aktuelle Produktion aus der von Disney übernommenen Animationsschmiede Pixar ist Up. In dem Streifen geht es um einen älteren Herrn, der sein Haus mit Tausenden Ballons versieht und sich so in die Lüfte erhebt. Sein Traum: Auf diese Weise Südamerika erkunden.

Im Original wird der Film am 29. Mai dieses Jahres erscheinen, ein deutscher Kinostart ist noch nicht bekannt. Regie führt Pete Docter, der bereits an der Monster AG mitwirkte. Trailer und Poster sind hier zu finden.

Quelle: comingsoon.net
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 21. April 2009 um 13:51 Uhr
 
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